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Call of Duty - Black Ops: Der Kalte Krieg ist heiß

Wir haben nicht daran geglaubt: Treyarch schafft es nicht nur, die Call-of-Duty-Serie endlich aus den belanglosen Geschichten herauszuholen. Die Kalifornier stehen mit Black Ops ab sofort auch nicht mehr im Schatten vom einstigen Vorzeige-Entwickler Infinity Ward.

 
Wir spielen die Erinnerung von Alex Mason nach.

Modern Warfare 2 war ein inhaltlich banaler Shooter, der mit seiner Geschichte versuchte, grenzdebile und patriotische Ereignisse spannend zu erzählen. Alles war höchst rasant inszeniert und es gab einige Stunden volle Dröhnung für die Action-Sinne. Doch insgesamt nahm die Story von Call of Duty seit Modern Warfare rapide ab.

Auch Call of Duty 5 - World at War bildete da keine Ausnahme, zumal das Setting des Zweiten Weltkriegs mehr als ausgelutscht ist. Aber auch spielerisch hing Treyarch den Kollegen von Infinity Ward hinterher - wenig kreative Spielideen und seelenlose Charaktere. Doch gerade dem letzten Punkt haben sich die Entwickler angenommen und ein Call of Duty geschmiedet, das mit einer klugen, spannenden und dramatischen Geschichte daherkommt.

 

 

Endlich eine spannende Handlung

Ab in die 60er Jahre, ab in den Kalten Krieg.

Bisher war es für die Serie üblich, ständig andere Charaktere in unterschiedlichen Spezialeinheiten zu spielen. Im Verlauf des Spiels starb dann einer von denen und es ging mit dem anderen Soldaten weiter. So war es unmöglich, eine emotionale Bindung zur virtuellen Figur aufzubauen. Doch jetzt ist alles anders: In Black Ops spielen wir die Erinnerungen vom Elite-Soldaten Alex Mason nach. Gefesselt auf einem Stuhl, kaum bei Bewusstsein, Monitore flackern, Bilder und Zahlen sind darauf zu erkennen, eine raue Stimme fragt uns aus. Wir wissen nichts. Nichts mehr.

Dieser furiose Einstieg fesselt sofort und zeigt die dramatischen Augenblicke im Leben des Alex Mason. Er ist hilflos, wird anscheinend von seinen eigenen Leuten verhört und muss sich immer wieder an schreckliche Momente erinnern, die er im Laufe seiner Zeit als Soldat erlebt hat. Und genau diese Momente spielen wir nach - auch dort geht das Geschichtenerzählen weiter. Das Bild in zahlreichen Zwischensequenzen verwackelt, wir hören im Off die Stimme von Mason, der gefesselt von seinen Erlebnissen berichtet. Im Laufe der Geschichte mit seinen zahlreichen Wendungen fiebert ihr mit Mason mit und kommt kaum von der Story los.

 

 

Pausenloses Actionfest

Einige Texturen sind sehr matschig - die Engine hat ein paar Jahre auf dem Buckel.

Erfrischend ist das Setting des Kalten Krieges durchaus. Zwar ist es gewiss nicht das erste Mal, dass es uns nach Kuba oder Hong Kong verschlägt, aber wie oft wurde schließlich schon der Zweite Weltkrieg behandelt? Eben, viel zu oft. Und von einem fiktionalen Krieg, der in der Gegenwart spielt, wollen wir auch nichts mehr hören, wenn es so miserabel wie beiMedal of Honor umgesetzt wird. Dabei sind die einzelnen Orte sehr detailreich gestaltet:

Treyarch bietet in Sachen Missionsdesign keine Innovationen, im Gegenteil. Sie verlassen sich auf die Tugenden alter Call-of-Duty-Spiele, bieten aber mit den vielen verschiedenen Szenarien genügend Abwechslung. So verschlägt es uns in den vietnamesischen Dschungel, auf Kuba jagen wir Fidel Castro und in Russland fliehen wir aus einem gigantischen Gefängnis.

In Black Ops ist es zwar auch spürbar, dass sich die Entwickler an vorherigen Teilen bedient haben, aber es ist handwerklich sehr gut gemacht. Sofort kommt ein einmaliges Kriegsgefühl aus, das sich besonders in den ersten Stunden immer mehr zuspitzt. Wenn eine ganze Armee von Japanern einen Stützpunkt der Army angreift entwickelt sich das schnell zu einem pausenlosen Actionfest sondergleichen.

 

 

 

 

Der Mehrspieler-Modus - von Serienhasen sofort verstanden

Auch im Mehrspieler-Modus geht es ordentlich zur Sache.

Im Ganzen gesehen sind es aber die zahlreichen Multiplayer-Modi, die Black Ops zum Hit machen. Erneut werdet ihr förmlich erschlagen von all den Möglichkeiten, Spezialisierungen und Modi, dass es sich empfiehlt, erst eine Runde "Kampftraining" zu zocken. Auch hier gibt es zahlreiche Modi, doch es geht mit Bots in den Kampf. So werdet ihr quasi erst auf die kommenden Mehrspieler-Gefechte vorbereitet, sofern ihr ein Neuling im Genre seid. Echte Veteranen allerdings legen gleich los und stürzen sich mit bis zu 17 weiteren Spielern ins Getümmel.

Wie gewohnt sind die Maps klug designt. Alles in allem hat sich nicht allzu viel verändert und Fans der Serie werden sich sofort wohlfühlen. Es ist gewohnt actionreich, kurzweilig, zuweilen etwas hektisch und chaotisch. Aber es macht Spaß. Zumal es doch kleinere Verbesserungen gibt, die zunächst nicht so arg auffallen - die Killstreaks sind zum Beispiel etwas abgeschwächt, fallen aber manchmal immer noch zu stark aus.

      

Vier neue Multiplayer-Modi

Vier komplett neue und sehr spaßige Modi serviert uns Treyarch.

Völlig neu sind die CoD-Punkte, eine spielinterne Währung, mit der sich neue Waffen, Extras, Aufsätze oder Perks kaufenlassen. Ein Rang-System gibt es aber dennoch. Und erneut gibt es die Möglichkeit, völlig individuelle Klassen zu erstellen. In Kombination mit dem Punkte-System ist Individualität angesagt.

Neu sind vier Modi, die die CoD-Punkte ausreizen. Kurz gesagt: Spielt ihr schlecht, verliert ihr jede Menge Punkte. Im Waffenspiel-Modus beginnt jeder Spieler zunächst mit einer schwachen Pistole. Bei jedem Kill gibt es eine bessere Waffe - das geht bis zur 20. Stufe so. Kills mit einem Messer stufen die Gegner ab, sodass sie eine schlechtere Waffe erhalten. Dieser Modus ist unglaublich spaßig und es hat uns immer wieder gefreut, wenn wir hinterrücks mit einem Messer zustechen konnten oder immer mächtigere Wummen erhielten. Auch im "Stock und Stein"-Modus geht es ungewöhnlich zur Sache. Zur Waffenauswahl stehen nur eine Armbrust, eine Wurfaxt und ein Wurfmesser. Falls ein Spieler mit der Wurfaxt getötet wird, verliert er sofort alle CoD-Punkte - das ist nicht nur ärgerlich, sondern lässt den Adrenalinspiegel ins Unermessliche steigen. Und manchmal auch die Wut, wenn ihr mit einer Wurfaxt getötet wurdet.

Ebenso motivierend ist "Eine im Lauf". Hier hat jeder Spieler nur eine Kugel im Lauf - bei einem Kill bekommt er eine vom Getöteten dazu und der Getötete muss mit einem Messer vorlieb nehmen. Im letzten Modus "Scharfschütze" entscheidet das Spiel selber, welche Waffen sämtliche Soldaten auf dem Schlachtfeld haben - manchmal kommen da wahnwitzige Duelle heraus.

 

 
Fazit:

Ich war davon überzeugt, dass die Call-of-Duty-Reihe tot ist. Ich habe nicht mehr daran geglaubt, irgendwann nochmal ein inhaltlich guten Call-of-Duty-Shooter zu spielen. Aber ich wurde überrascht! Treyarch hat es geschafft, der Serie seit vielen Jahren endlich eine dramatische und packende Geschichte zu verleihen - unterbrochen von inszenatorischen Highlights, die sich die Klinke in die Hand geben. Klar, ein Anti-Kriegs-Spiel ist Black Ops nicht. Es fehlen die Sprüche von General Shepard aus Modern Warfare 2 und das ist auch gut so.

Auch wenn die Grafik mittlerweile nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, sind die Animationen und Effekte hochwertig. Und in den Mehrspieler-Gefechten ist Black Ops kaum zu schlagen - gerade die vier neuen Modi bringen sehr viel Spaß und motivieren extrem. Insbesondere Serien-Veteranen werden dies als willkommene Abwechslung erleben. Alles kombiniert, der spannende Einzelspieler-Part und die rasanten Mehrspieler-Gefechte, machen Black Ops zu einem vielleicht überraschenden Meisterwerk.

DAS NEUE WORLD OF WARCRAFT !!!

 

WoW Cataclysm: Blizzard stellt die Welt auf den Kopf

Was hat Azeroth, Handlungsort des am meisten gespielten Online-Spiels, nicht schon alles gesehen? Im ersten Add-On Burning Crusade wurde Verräter Illidan Sturmgrimm in der fremden Scherbenwelt besiegt, in Wrath of the Lich King ging es ins eiskalte Nordend, dem verlorenen Königssohn Arthas den Garaus machen. Mit dem dritten Add-On Cataclysm stellen die Entwickler jetzt die Welt auf den Kopf und präsentieren das angeblich beste World of Warcraft.

 
Elementare in der Bastion des Zwielichts.

Nach einem mehrmonatigem Betatest sind bereits einige Cataclysm-Inhalte im Spiel verfügbar, wie zum Beispiel die veränderten Talentbäume, neue Klassen-/Rassenkombinationen und die komplett überarbeitete Welt inklusive neuen Quests im Bereich von 1 bis 60. Insofern basiert dieser Test auf unseren Erfahrungen im Betatest und den schon im Spiel verfügbaren Inhalten. Sicherlich können sich Details in der Live-Version noch ändern, aber unserer Erfahrung nach handelt sich dabei allenfalls um geringfügige Änderungen.

Erstmalig wurden für ein Add-On von World of Warcraft (WoW) nachhaltig bereits bestehende Gebiete überarbeitet. Blizzard krempelte die komplette Spielwelt für den Levelbereich 1 bis 60 um und leistete dabei einen unglaublichen Job. Selbst langjährige WoW-Veteranen staunten angesichts dieser Änderungen nicht schlecht. Blizzard hat langweilige Einstiegsmissionen ebenso gestrichen wie trostlose Abschnitte wie zum Beispiel Desolace, das nun in satten Grün erstrahlt. Wirklich großartig. Schade ist dabei nur, dass einige wenige Gebiete wie Silithus oder das Arathi Hochland im Urzustand belassen blieben und dadurch nun deutlich abfallen.

 

 

 

Werwölfe und kleine grüne Männchen

Die geschäftstüchtigen Goblins schließen sich der Horde an.

Nachdem sich bei den WoW-Add-Ons neue Klassen und Rassen bisher immer abwechselten, bekommt Cataclysm mit Worgen und Goblins zwei neue Rassen spendiert. Beide Rassen verfügen über eigene Startgebiete mit extrem abwechslungsreichen Quests. Gilneas, die Heimat der an Werwölfe erinnernden Worgen, verbreitet Grusel-Atmosphäre mit einem düsteren Gothic-Stil während ihr auf der Heimatinsel der Goblins im Stile einesGrand Theft Auto 4 unterwegs seid. Blizzard setzt in den Startgebieten sehr stark auf die sogenannte Phasing-Technik, dank der sich die Gebiete im Laufe eures Quest-Fortschrittes stark verändern.

Die beiden neuen Rassen passen prima ins Spiel und werden sicher auf sehr viel Zulauf stoßen. Bereits vorhandene Charaktere könnt ihr gegen Aufpreis auf Wunsch in einen Worgen oder Goblin transformieren.

Nachschub für Veteranen

Die Zuflucht der Cenarius in Darnassus nach dem Kataklysmus.

Erfahrene WoW-Spieler bekommen zum Start neues Futter in Form von fünf Gebieten, in denen ihr euch auf die neue Maximalstufe von 85 hocharbeiten könnt. Diese neuen Gebiete gehören sowohl optisch zum Besten, was das Spiel zu bieten hat. Auch was Geschichte und Quests angeht. Unser Höhepunkt war das Gebiet Vashj‘ir, das komplett unter Wasser liegt ist. Im Quest-Verlauf lernt ihr dort das Atmen und schnelle Fortbewegen unter Wasser und bekommt später ein schnelles Seepferdchen, um noch schneller von A nach B zu kommen. Im ägyptisch angehauchten Uldum dreht Blizzard kräftig an der Humorschraube und bietet Anspielungen an Indiana Jones und Stargate. Optisch beeindruckt das unterirdische Tiefenheim, das alle sonstigen Zonen in den Schatten stellt.

Gerade in den neuen Zonen seht ihr eindrucksvoll, dass selbst die betagte Grafikengine durch einige Aktualisierungen zu wahren Höchstleistungen fähig ist. Insbesondere die neuen Wassereffekte sorgen für Stimmung und einige Aha-Momente. Aber auch in Sachen Quest-Gestaltung haben die Entwickler viel dazu gelernt und präsentieren trotz einiger nervender Bring- und Sammelaufgaben viel Abwechslung und Kreativität.

 

 

WoW Cataclysm: Blizzard stellt die Welt auf den Kopf

Sinnige Änderungen

Abenteuer, fast 20.000 Meilen unter dem Meer.

Für viele Diskussionen und auch Missstimmung sorgen die neuen, überarbeiteten Talentbäume sowie die neuen Klassen-/Rassenkombinationen. Spieler klagen darüber, dass einige Kombinationen wie Tauren Paladine nicht wirklich zur Geschichte des Spiels passen würden. Die neuen Talentpunkte kommen nach einer anfänglichen Missstimmung inzwischen sehr gut an. Spieler entscheiden sich nun auf Stufe 10 für eine Charakter-Spezialisierung und bekommen alle zwei Level einen neuen Talentpunkt. Die Talentbäume haben die Entwickler um unnötige Talente erleichtert und somit entschlackt.

Eine echte Erleichterung sind die vielen Änderungen der Benutzeroberfläche. Bei einem Level-Aufstieg seht ihr sofort, welche neuen Fähigkeiten ihr nun beherrscht und ob sich ein Weg zum Klassentrainer lohnt. Das Fähigkeitenbuch zeigt euch nun alle für euren Charaktere möglichen Fähigkeiten an und wann ihr diese erlernen könnt. Ein weiterer Segen ist die Vereinfachung bei den Gegenstandswerten, da die Entwickler komplizierte Mechaniken wie Rüstungsdurchschlag oder Mana pro Sekunde entfernt haben. Durch neue Umschmiede-Gehilfen könnt ihr zudem unwichtige Werte zu einem bestimmten Prozentsatz in andere umschmieden lassen.


Futter für Schlachtzügler

In Grim Batol wartet der vieläugige Cho'gall als Endboss.

Das Salz in der Suppe sind natürlich die neuen Herausforderungen in Instanzen (spezielle Kampfgebiete) und Raids (Raubzüge) für die Blizzard harte Bosse mit umfangreichen Fähigkeiten eingebaut hat. In Sachen Raids macht Blizzard ein paar Schritte zurück. Riesige Instanzen mit vielen Bossen wie Naxxramas in World of Warcraft - Wrath of the Lich King sind passe. Dafür bekommt ihr drei Raid-Instanzen mit maximal sieben Bossen, die alle bequem an einem Abend abschließbar sind. Für die Fünfspielerinstanzen bietet Blizzard einen höheren Schwierigkeitsgrad als bei den viel zu einfachen Nordendinstanzen aus World of Warcraft - Wrath of the Lich King. In den eindrucksvoll gestalteten Dungeons (Kerker) sollten viele Spieler ihre Spielweise umstellen, da die Gegnergruppen größer und zahlreicher sind.

Schadensverursacher sollten wieder mehr dazu übergehen, Gegner zu kontrollieren, Heiler dürften zukünftig immer häufiger in der Notlage sein, über kein Mana mehr zu verfügen und Tanks (starke Spieler, die die Gegner auf sich ziehen) sollten auch im hitzigsten Gefecht die Übersicht behalten. Zudem sind Instanzen der Schlüssel für die Raids, denn anders als in Lich King sammelt ihr zunächst Ausrüstung aus den Instanzen, dann verbessert ihr diese in den heroischen Versionen der Instanzen, um mit dieser Ausrüstung dann die Raids zu betreten.

Miteinander statt allein

Das Schattenhochland ist das letzte Gebiet eurer neuen Abenteuer.

Wie üblich habt Blizzard mit einem neuen Add-On auch die Berufe auf das neue Maximum 525 an. Neben neuen Rezepten könnt ihr den neuen Sekundärberuf Archäologie erlernen, mit dem ihr in Grabungsstätten alte Relikte findet und diese im späteren Verlauf gegen hochwertige Beute, seltene Reittiere oder Begleiter eintauscht. Archäologie ist eine monotone Tätigkeit im Spiel wie Angeln, sorgt aber dafür, dass ihr die komplette Welt nochmal bereist.

Einen lange geäußerten Wunsch der Spieler setzt das Add-On ebenfalls um. Blizzard belohnt aktiv das Spielen in einer Gilde. Gilden können jetzt Erfahrung sammeln und damit besondere Fähigkeiten freischalten wie mehr Erfahrungspunkte, schnelleres Reisen oder das spontane Wiederbeleben der ganzen Schlachtzuggruppe. Damit Gildenmitglieder diese Extras nutzen können, müssen sie durch Quests, und persönliche Erfolge Rufpunkte bei der eigenen Gilde sammeln. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und sorgt für mehr Spielspaß.

 

WoW Cataclysm: Blizzard stellt die Welt auf den Kopf

PVP und Fazit

Einige Gebiete hat Blizzard nicht geändert. Zum Beispiel die Östlichen Pestländer.

Spieler, die sich lieber mit anderen Spielern messen, bekommen zahlreiche neue sogenannte PVP-Herausforderungen. Die Gefängnisinsel Tol Barad tritt als neues, offenes PVP-Gebiet die Nachfolge von Tausendwinter an. Die siegreiche Fraktion kontrolliert die Festung, kann den dortigen PVE-Boss besiegen und bekommt eine Reihe täglicher Quest zur Verfügung gestellt. Dazu kommen mit Zwillingsgipfel und Schlacht um Gilneas zwei neue Schlachtfelder, die zu weiteren Scharmützeln im neu entflammten Konflikt zwischen Allianz und Horde einladen. Neu für PVP-Spieler sind die gewerteten Schlachtfelder, bei denen ihr als angemeldete 10er- oder 15er-Gruppe antreten könnt und dafür Ehrenpunkte für PVP-Ausrüstung sammelt, was so bisher nur über Arenen möglich war. Blizzard versucht damit, mehr Spieler für das PVP-Spiel zu begeistern.

Blizzard hat den Mund nicht zu voll genommen und bringt quasi ein World of Warcraft 2.0 mit über 3.500 neuen Quests, die sich sowohl für Veteranen als auch Neueinsteiger lohnen. Sicher gibt es auch Schattenseiten wie die teils nicht mehr zeitgemäße Optik oder die zweifelhafte Entscheidung der Zusammenlegung der Schlachtzug-IDs für 10 und 25 Spieler. Trotz allem ist und bleibt WoW das beste Online-Rollenspiel am Markt.

Fazit

Auch nach sechs Jahren World of Warcraft stellen sich wenig Abnutzungserscheinungen ein. Blizzard traf eine mutige Entscheidung mit der Umgestaltung der alten Welt, die sich sowohl für Neueinsteiger als auch alte Hasen rechnet. Es hat noch nie mehr Spaß gemacht in Azeroth Abenteuer zu erleben als mit den Änderungen aus Cataclysm. Das gilt für komplett neue Charaktere ebenso wie für voll ausgestattete Level-80-Recken. Nachdem mein Hauptcharakter die neue Maximalstufe erreicht hat, werde ich sicher den einen oder anderen Twink (Zweit-Charakter) durch die neue Welt spielen. So viel zu entdecken wie jetzt gab es in WoW noch nie.

 

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by mori